Die IT-Kompetenzen der Zukunft nach europäischer Norm

IT-Kompetenzen der Zukunft nach europäischer Norm

 

IT-Kompetenzen langfristig und nachhaltig fördern

Derzeit arbeiten allein in Deutschland über 1 Mio. Erwerbstätige in der IT-Branche. Um mit der rasanten Weiterentwicklung dieses Sektors mithalten zu können, müssen IT-Fachexperten und -Expertinnen ihre Kompetenzen kontinuierlich und nachhaltig ausbauen.

IT Professionalism Europe (ITPE) ist ein europaweites Netzwerk von Interessenvertreter:innen zur Förderung der IT-Professionalität. Das Netzwerk umfasst IT-Expertinnen und IT-Experten aus dem öffentlichen und privaten Sektor. Darunter versammeln sich Fachleute für Richtlinien, Standards, Personal- und IT-Management, sowie Bildungs-, Schulungs- und andere Dienstleister, die die IT-Professionalität unterstützen.

Das ITPE arbeitet eng mit wichtigen öffentlichen Akteuren aus der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament, dem CEN (European Committee for Standardization) und nationalen Normungsgremien sowie den einzelnen Mitgliedstaaten Europas zusammen. Gemeinsam hat man sich zum Ziel gesetzt, europaweit einheitliche Jobfamilien und dazugehörende IT-Rollenmodelle aufzusetzen, die einem Standard folgen.

Daraus ist der sog. „European e-Competence Framework“, kurz e-CF, entstanden. Dieser hat rund 41 Kompetenzen identifiziert und daraus 30 IKT-Rollenprofile definiert. Dabei handelt es sich um gängige Rollen, die in Zukunft von IKT-Fachleuten in jeder Organisation ausgeführt werden.


 

European Information and Communication Technology IKT-Jobfamilien („Informations- und Kommunikations-Technologien“)

European ICT Profile Family Tree

 

e-CF – Berufliche IKT-Rollenprofile nach europäischer Norm

In unserem Portfolio finden Sie bereits zu fünf der IKT-Job-Rollen vollständige Weiterbildungsangebote:

21st Century Skills – Basis-Fähigkeiten für Erfolgreiche

Was geschieht mit Menschen in Unternehmen, wenn deren Aufgaben in Zukunft automatisiert und digitalisiert werden? Mit der fortschreitenden digitalen Transformation stehen immer mehr Unternehmen vor der Herausforderung, sich mit den sich dadurch verändernden Aufgaben der Mitarbeiter:innen auseinanderzusetzen. Mitarbeiter:innen sind mit einer Zunahme an Komplexität und Dynamik im Arbeitsalltag mehr und mehr konfrontiert. Dazu braucht es bestimmte Fertigkeiten, diese sind in den sog. 21st Century Skills enthalten.
Welche Fähigkeiten werden in Zukunft zunehmend wichtiger und machen die menschliche Arbeit aus? Der Begriff „Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts“ wird im Allgemeinen verwendet, um sich auf bestimmte Kernkompetenzen wie Zusammenarbeit, digitale Kompetenz, kritisches Denken und Problemlösung zu beziehen.

Kompetenzen für das 21.Jahrhundert


Das Digital Competence Framework – das digitale Know-how wird für alle Fachkräfte in Unternehmen zunehmend relevant

Mitarbeiter:innen

DigComp 2.2 ist das Framework der Europäischen Union für digitale Kompetenzen. Mit Hilfe des DigiComp-Frameworks können die Digitalkompetenzen der Mitarbeiter:innen auf den Prüfstand gestellt werden.

Es wird hierbei in fünf Schlüsselkompetenzen unterschieden:

Die Bereiche sind nachfolgend zusammengefasst:

  • Informations- und Datenkompetenz
  • Kommunikation und Kollaboration
  • Lösung von Problemen
  • Erstellen von digitalen Inhalten
  • Schutz und Sicherheit



Begriffsdefinitionen:

Fähigkeiten

Gesamtheit der in gezielten Lernprozessen sowie in praktischer Erfahrung erworbenen Kenntnisse, Haltungen und Einstellungen. Fähigkeiten stellen das Potenzial einer Person dar.

Kompetenzen

Kombination, Verbindung von Fähigkeiten, die eingesetzt werden, um eine bestimmte Anforderung zu erfüllen oder eine bestimmte Handlung vorzunehmen.

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