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Cegos Digital Learning Excellence Awards 2017 - IFP SCHOOL gewinnt Digital Learning Excellence Awards mit "Inspecting an Industrial Unit"

02/08/2017
Paris, 13. Juni 2017 – Das siebte Jahr in Folge arbeitet die Cegos Group im Rahmen einer Partnerschaft mit der AEF Group bei der Organisation der Digital Learning Excellence Awards zusammen. Im Rahmen des Kongresses „Learning, Talent & Development“ fand die Preisverleihung am 13. Juni 2017 in Paris statt, auf dem mehrere hundert Fachleute aus den Bereichen Training und Personal vertreten waren.

Die Preise für Digital Learning Excellence zollen den von Unternehmen, Organisationen, Verbänden und Hochschulen eingeführten digitalen und Blended Learning-Programmen Anerkennung in den folgenden drei Kategorien:

  • Das beste „Job“-Trainingsprogramm – für das beste berufsbezogene Programm
  • Das beste „Corporate“-Trainingsprogramm – für das beste unternehmensweite Programm
  • Das beste „Education“-Trainingsprogramm – für das beste Aus- und Weiterbildungsprogramm

Die von einer Fach-Jury verliehenen Auszeichnungen für Digital Learning Excellence heben gezielt die besten Best-Practice Lösungen in den Bereichen der digitalen und Blended Trainings hervor. Sie präsentieren die neuesten Entwicklungen bei Lehrmethoden, technischen Aspekten und mehr.

IFP School gewinnt den Hauptpreis 2017

IFP School, eine Schule für angewandte Energiewissenschaften, gewann den Hauptpreis für das Programm „Inspecting an Industrial Unit“. Das umfassende Programm kombiniert Virtual Reality und andere Weiterbildungstechnologien mit der Absicht, Teilnehmer auf praktische Themen und Probleme vorzubereiten.

 

Bestes „Job“-Trainingsprogramm 2017: Fnac Darty

Adrian Joubier, Chef Produit Formation, stellt das NAPS-Projekt bei Fnac Darty vor.

Der französische Handelsriese für Haushalts-, Elektronik- und Unterhaltungsartikel hat mit der Entwicklung der sogenannten „NAPS“-Anwendung erfolgreich eine Gruppe von Verkäufern etabliert, die flexibel auf die Bedürfnisse von gut informierten Kunden eingehen können. Der Erfolg von NAPS ist auf zwei Faktoren zurückzuführen: sofortiger Zugriff auf wichtige Informationen mit Hilfe derer Kunden besser informiert werden können, weiterhin flexibles Lernen durch eine Kombination aus Gamification- Elementen und Prozessen sowie dem Austausch mit Kollegen.
Das Lernen ist ein Spiel geworden und hat vor allem einen persönlichen Ansatz bekommen. Das NAPS-Zertifizierungsprogramm gibt Teilnehmern die Chance, ihre Motivation, ihr Talent und ihr Wissen innerhalb eines Unternehmensumfeldes zu zeigen. Mit 2.698 NAPS-Nutzern von den insgesamt 3.200 Vertriebsmitarbeitern hat das Programm voll ins Schwarze getroffen!

 

Bestes „Corporate“-Trainingsprogramm: Schneider Electric

Anne Riberolles, Learning Solution Direktor, spricht über die Learning Week bei Schneider Electric

Das Programm „Learning Week“ verfolgt zwei grundlegende Ziele: Jedem Mitarbeiter die Verantwortung für die eigene Entwicklung zu übertragen und die Freude am Lernen zu fördern. Die wochenlange Veranstaltung beinhaltet eine große Auswahl an multimodalen Schulungsprogrammen, die von internen und externen Trainern geleitet werden und allen Mitarbeitern zur Verfügung stehen. Die Themen reichen von Unternehmenswissen über digitale Technologien und Vertrieb bis zu Bürotechniken und Personalentwicklung. Jeder Mitarbeiter stellt sich sein eigenes Programm zusammen. Dabei ist es nicht erforderlich, das eigene Schulungsprogramm vom Vorgesetzten genehmigen zu lassen. 90% der Mitarbeiter, die in den letzten drei Jahren gefragt wurden, sprechen sich positiv über diese Lerninitiative aus.

 

Bestes „Education“- Trainingsprogramm: Université Paris 13

Das Programm „Le collège AES+“ ist ein Schulungsprogramm mit spieltypischen Elementen und Prozessen (Gamification), welches sich für das Lernen im Hochschulrahmen eignet und das Ziel verfolgt, Menschen davon abzuhalten, ihre Schulausbildung abzubrechen. Lernaktivitäten, die Spaß machen, als Teil der Präsenz- und Online-Seminare, Serious Games, verschiedene Wettbewerbe, ein individuell konfigurierbarer Spielbereich und Tutorenhilfe im Forum oder in einem Virtual Classroom kommen hier zum Tragen. Das Programm hilft dem Teilnehmer, ein Lernender zu werden, indem das Bilden einer Lerngemeinschaft gefördert und ein positiver „Schulgeist“ erzeugt wird.

 

18 Bewerber in der Vorentscheidung

In der Bewerbungsphase für die siebte Preisverleihung der Digital Learning Excellence Awards kamen 18 Projekte in die engere Auswahl und wurden einer Jury von Fachleuten präsentiert.
Die Kandidaten in der Kategorie „Job“-Training: Axa, Bioderma, Crédit Agricole Charente-Périgord, Fnac Darty, Ministère de l’intérieur, Orange, Santiane.
Die Kandidaten in der Kategorie „Corporate“-Training: AG2R La Mondiale, EDF, Générali, Icade, Maif, Schneider Electric.
Die Kandidaten in der Kategorie „Education“-Training: Académie de Versailles, IFP School, IUT Paul Sabatier Toulouse III, Université Paris XIII, Université de Rennes I.

 

Digital Learning Trends der diesjährigen Veranstaltung

Eine Analyse der 18 Projekte, die 2017 in die engere Wahl gekommen sind, bestätigt die wesentlichen Trends, die schon in den vergangenen Jahren beobachtet wurden und sich inzwischen zum größten Teil weltweit verbreitet haben.

Pascale Belorgey, Projektmanagerin des Digital Learning Excellence Award

  • Komplexe Projekte, die das Wissen und die Lernfähigkeit verdeutlichen und mit dem Blended-Format einhergehen: Die Auswahl zwischen den verschiedenen Formaten erfolgt je nach Zielgruppe.
  • Unterstützung für Lernende ist üblich. Obwohl nur 12 Kandidaten (66%) Tutorenhilfe als einen vollwertigen Teil des Schulungsprogramms angeben, planen diejenigen, die es nicht erwähnen, irgendeine Form von Hilfe ein: Nachbereitung durch Führungskräfte, periodische Unterstützung durch Trainer vor Ort oder Unterstützung durch lokale Betreuer oder ausgewiesene Vertreter, Community-Manager und Lerngemeinschaften in sozialen Netzwerken, informelle Treffen (z.B. Online-Cafés).
  • Die Formate MOOC, COOC und SPOC sind jetzt Teil der Lernlandschaft mit nicht weniger als 10 Projekten in diesem Jahr. Sie werden als „digital brick“ oder digitaler Baustein mit einer eigenständigen Bedeutung genutzt und können mit anderen digitalen oder Präsenzformaten kombiniert werden.
  • Der Aufstieg von Gamification. Inszeniert von Serious Games/ Planspielen (10 Projekte) oder einfach von der LMS-Plattform angetrieben (1 Projekt). Gamification wird in 60% aller Schulungsprogramme eingesetzt.
  • Die Mobilität von Training hat sich etabliert. 13 Schulungsprogramme benutzen mehrere Kanäle für die Weiterbildung (72% der Schulungsprogramme) – davon elf, die mit PC‘s, Smartphones und Tablets und zwei, die mit PC‘s und Tablets kompatibel sind. Lediglich auf fünf der Trainingsprogramme kann nur mittels PC‘s zugegriffen werden.
  • Soziales Lernen ist für mehr als 80% der Schulungsprogramme unverzichtbar. Davon benutzen zwölf (66%) der Programme soziale Netzwerke, um Diskussionen zwischen Teilnehmern zu fördern. Darüber hinaus werden Teilnehmer in vier Schulungsprogrammen dazu ermutigt, eine Lerngemeinschaft zu bilden, in der Mannschaftswettbewerbe (gaming) und Arbeitssitzungen vom jeweiligen Standort aus stattfinden. Teilnehmer werden auch dazu angeregt, physische Bereiche zu erschaffen, in denen Best Practice-Lösungen ausgetauscht und diskutiert werden können.
  • Das Lernformat für Lernende am Arbeitsplatz wird immer wichtiger. In vierzehn Projekten (77%) werden operative und kollaborative Projekte sowie eine direkte Nachbereitung integriert.

Weitere Informationen zu den Projektauszeichnungen:
http://www.digital-learning-excellence-awards.fr/

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