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Digitales Lernen: Zugeschnitten auf Persönlichkeiten

Es ist keine neue Erkenntnis, dass Begeisterung ein wichtiger Erfolgsfaktor für Lernende ist. Der griechische Philosoph und Historiker Plutarch etwa wusste schon vor 2.000 Jahren: „Der Geist ist kein Schiff, das man beladen kann, sondern ein Feuer, das man entfachen muss.“ Heutige Neurobiologen und Psychologen wie der Ulmer Professor Manfred Spitzer formulieren den Grundgedanken ähnlich: „Wir lernen besser, wenn wir mit Freude lernen.“ Aber welche Elemente bringen Menschen dazu, sich gerne und enthusiastisch mit dem Lernstoff zu beschäftigen?

Ganz wesentlich dafür dürften fünf Faktoren sein:

1. Wir sollten klare Lernziele verfolgen, also wissen, weshalb wir lernen.

2. Die Lerninhalte sollten für unsere Lernziele relevant sein und erkennbar darauf hinführen.

3. Das Gelernte sollte schnell seinen Nutzen zeigen und so für Erfolgserlebnisse sorgen.

4. Wir sollten in einem für uns angemessenen Tempo lernen können.

5. Feedback von Mitlernenden, Kollegen oder Tutoren sollten uns zeigen, wo wir stehen.

6. Das Lernen sollte sich „kollisionsfrei“ in unseren Alltag einfügen lassen.

Wenn man sich diese Liste anschaut, wird schnell deutlich, dass die konkreten, praktischen Bedingungen für erfolgreiches Lernen bei jedem Menschen höchst unterschiedlich ausfallen. Wir alle führen individuelle Leben und ein ideales Lernen sollte ebenso individuell auf jeden Einzelnen zugeschnitten sein. Wie aber lässt sich das Lernen an persönliche Ziele und Aufgabenstellungen, an unseren Tagesrhythmus oder an unsere aktuelle Aufnahmefähigkeit anpassen? Und welche Lösungen bietet die Digitalisierung dafür?

Digital für individuelle Lernerfahrungen

Mit vernetzten Computern, mobilen Devices, großen Cloud-Speichern und komplexen Algorithmen liefert die Digitalisierung alle Voraussetzungen für weitgehend personalisiertes Lernen. Diese Möglichkeiten verändern auch die Lernlandschaften von Unternehmen und die berufliche Weiterbildung insgesamt. Inzwischen können Lernende auf individuelle Programme zurückgreifen, die ihnen genau jenes Wissen vermitteln, das ihre individuellen Lernziele optimal unterstützt. Mit Hilfe jahrzehntelanger Erfahrung, wissenschaftlicher Erkenntnisse und künstlicher Intelligenz entwickelt Integrata Cegos Schulungsprogramme, die flexibel, personalisiert und motivierend sind. So leistet das Lernen in der digitalen Welt einen wertvollen Beitrag für das Arbeiten in der dinglichen Welt.

Auf dem digitalen Lernpfad ist niemand allein

Ein zukunftsweisendes Beispiel dafür ist unser voll digitales Qualifizierungsprogramm #UP. Damit entwickeln Lernende ihre Soft Skills weiter, über Online-Selbstlernphasen, über Live Online-Sessions mit realen Lernexperten und mit firmeninternen Mentoren.

Der Ablauf ist in etwa folgendermaßen: Nachdem der Teilnehmer online sein Lernthema ausgewählt hat – sagen wir „Projektmanagement“ – bringen wir Experten aus der realen Welt ein, die den Wissenstransfer begleiten: Zunächst präsentiert unser Online-Coach die virtuelle Klasse in einer Online-Session und erläutert die Zielrichtung sowie Inhalte von vier möglichen Lern-Modulen, den sogenannten Sprints. Der Lernende wählt daraus die zwei für ihn wichtigsten Sprints aus, zum Beispiel „Umgang mit dringenden Anforderungen“ und „Vorbereitung einer Sitzung des Lenkungsausschusses“.

Danach wir der Teilnehmer ermutigt, einen Mentor (Lernpartner) zu finden. Das kann ein Kollege sein oder ein Vorgesetzter. Dieser Lernpartner kennt den Lernenden, sein persönliches Arbeitsumfeld und die beruflichen Anforderungen. Er motiviert den Lernenden und steuert Ideen bei, wie das Gelernte in den Arbeitsalltag übertragen werden kann oder welche Qualifizierungsnachweise angestrebt werden sollten. So könnte er beispielsweise vorschlagen, dass der Lernende eine Tagesordnung für die Sitzung des Lenkungsausschusses erstellt – und sogar den Vorsitz übernimmt.

Begleitend wird von den Lernenden erwartet, dass sie eine Art „Tagebuch“ über ihre Schulungsfortschritte mit #UP führen. Sie sollen für sich verbalisieren und festhalten, wie sie das Gelernte in die Praxis umsetzen konnten, welche Probleme und Hindernisse auftauchten und welche Erfolge sich zeigten. Dieses Tagebuch ist auch als ein Nachweis von mehreren gedacht, die schließlich zur formalen Zertifizierung führen.

Aus zwei Gründen ist die zwischenmenschliche Interaktion – mit Online-Trainern, Lernpartnern und Mitlernenden (falls gewünscht) – während des gesamten Prozesses fester Trainingsbestandteil: Zum einen erweitert der unmittelbare Austausch die Möglichkeiten, inhaltliche Schwerpunkte zu setzen, Probleme zu lösen oder den Nutzen und Erfolge zu reflektieren kurz: das Training individuell zu gestalten. Vor allem aber benötigt gerade das Training an Soft Skills ein reales Szenario, in dem der Lernende sich herausfordert und konstruktives Feedback erhält. Und das lässt sich nur in zwischenmenschlicher Interaktion verwirklichen.

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